Die 7 ruhigsten Hunderassen für Familien

Golden Retriever, Berner Sennenhund und Co. – diese Rassen gelten als besonders ausgeglichen.

Ruhiger Familienhund liegt entspannt

Die 7 ruhigsten Hunderassen für Familien

Nicht jede Familie sucht einen besonders temperamentvollen Hund – für viele steht ein ausgeglichenes, ruhiges Wesen im Vordergrund. Diese sieben Rassen gelten als besonders gelassen und familienfreundlich, auch wenn individuelle Unterschiede je nach Zucht und Erziehung immer möglich sind.

1. Golden Retriever

Bekannt für sein freundliches, geduldiges Wesen. Golden Retriever gelten als besonders kinderfreundlich und ausgeglichen, benötigen aber dennoch regelmäßige Bewegung und Beschäftigung.

2. Berner Sennenhund

Ruhig, sanftmütig und anhänglich. Der Berner Sennenhund ist ein großer, gemütlicher Familienhund, der viel Nähe zu seinen Menschen sucht.

3. Neufundländer

Trotz seiner imposanten Größe gilt der Neufundländer als außergewöhnlich sanftmütig und geduldig, besonders im Umgang mit Kindern – er wird gelegentlich sogar als “Nanny Dog” bezeichnet.

4. Cavalier King Charles Spaniel

Klein, anschmiegsam und sehr menschenbezogen. Diese Rasse ist meist unkompliziert im Wesen und passt gut zu ruhigeren Haushalten.

5. Basset Hound

Gemütlich, gelassen und mit einer entspannten Grundhaltung. Der Basset Hound zeigt selten übermäßige Hektik und ist meist zufrieden mit moderater Bewegung.

6. Labrador Retriever

Ausgeglichen, freundlich und geduldig – ähnlich wie der Golden Retriever ein beliebter Familienbegleiter, der jedoch ebenfalls regelmäßige Auslastung braucht, um ruhig zu bleiben.

7. Bordeaux Dogge

Trotz ihrer massigen Erscheinung überwiegend ruhig und anhänglich im Alltag – mehr dazu in unserem Rasseporträt der Bordeaux Dogge. Wer neu einsteigt, vergleicht diese Rassen oft mit Hunderassen für Anfänger.

Was “ruhige Rasse” tatsächlich bedeutet

Wichtig zu verstehen: Auch bei grundsätzlich ausgeglichenen Rassen hängt das tatsächliche Temperament stark von individueller Zucht, früher Sozialisierung und ausreichender Auslastung ab. Ein ruhiger Rassecharakter ersetzt nicht die notwendige Erziehung und Bewegung – auch „ruhige“ Hunde können bei Unterforderung unruhig werden; Deckentraining hilft vielen Familien, Gelassenheit im Alltag zu festigen.

Worauf Familien bei der Rassewahl zusätzlich achten sollten

  • Größe im Verhältnis zum Wohnraum: Große, ruhige Rassen brauchen trotzdem ausreichend Platz.
  • Fellpflegeaufwand: Manche ruhigen Rassen (z. B. Berner Sennenhund, Neufundländer) haben aufwendige Fellpflege.
  • Gesundheitliche Veranlagungen: Rassetypische Risiken (z. B. Gelenkprobleme bei großen Rassen) sollten vor der Anschaffung recherchiert werden.
  • Zeit für Bewegung und Beschäftigung: Auch ruhige Rassen benötigen tägliche Auslastung.

Fazit

Golden Retriever, Berner Sennenhund, Neufundländer und Co. gelten als besonders ausgeglichene, familienfreundliche Rassen – die individuelle Prägung durch Zucht, Sozialisierung und Alltag bleibt aber immer entscheidend. Wer sich für eine dieser Rassen interessiert, sollte sich dennoch intensiv mit den jeweiligen Bedürfnissen auseinandersetzen, bevor die Entscheidung fällt.

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