Herkunft und Geschichte
Der Mastiff stammt aus England und zählt zu den ältesten Molosser-Rassen der Welt. Er wurde historisch als Wach- und Kampfhund eingesetzt und diente auch als Begleiter bei der Jagd auf Großwild.
Aussehen und Größe
Der Mastiff ist einer der schwersten Hunderassen der Welt mit einer Schulterhöhe von 70 bis 91 cm und einem Gewicht von 54 bis 100 kg. Sein massiver Körperbau, der breite Kopf und die hängenden Lefzen verleihen ihm ein imposantes, respekteinflößendes Erscheinungsbild.
Charakter
Der Mastiff gilt trotz seiner enormen Größe als ruhig, geduldig und ausgesprochen sanft. Er ist selten aggressiv, kommt meist gut mit Kindern zurecht und zeigt oft ein fast schon gemütliches, gelassenes Wesen im Haus.
Haltung und Bedürfnisse
Der Mastiff braucht ausreichend Platz sowie moderate, ruhige Bewegung. In den ersten Lebensmonaten sollte auf schonendes Wachstum geachtet werden, um die Gelenke nicht zu überlasten. Frühe Sozialisierung und Grundgehorsam sind aufgrund seiner enormen Kraft besonders wichtig.
Gesundheit
Der Mastiff hat mit durchschnittlich 6 bis 10 Jahren eine für seine Größe typische, eher kurze Lebenserwartung. Er ist wie andere tiefbrüstige Riesenrassen besonders anfällig für Magendrehung, außerdem können Hüftdysplasie und Herzerkrankungen vorkommen.
Für wen eignet sich der Mastiff?
Der Mastiff passt zu Menschen mit ausreichend Platz, die einen sanften, imposanten großen Begleiter suchen und sich der besonderen gesundheitlichen Herausforderungen von Riesenrassen bewusst sind.




