Herkunft und Geschichte
Der Havaneser stammt aus Kuba, wo er als Begleithund der kubanischen Oberschicht gehalten wurde. Sein Name geht auf die Hauptstadt Havanna zurück. Er zählt zu den Bichon-Rassen und ist eng mit anderen kleinen, seidenhaarigen Begleithunden verwandt.
Aussehen und Größe
Der Havaneser ist ein kleiner, kompakter Hund mit einer Schulterhöhe von 23 bis 27 cm und einem Gewicht von 3 bis 6 kg. Sein langes, seidiges, welliges Fell kommt in vielen verschiedenen Farben vor und verleiht ihm ein weiches, elegantes Erscheinungsbild.
Charakter
Der Havaneser gilt als fröhlich, verspielt und ausgesprochen menschenbezogen. Er ist selten aggressiv, gut verträglich mit Kindern und anderen Haustieren und liebt es, eng in das Familienleben eingebunden zu sein.
Haltung und Bedürfnisse
Der Havaneser braucht regelmäßige Bewegung und geistige Beschäftigung, ist aber insgesamt anpassungsfähig und gut für die Wohnungshaltung geeignet. Sein langes, seidiges Fell erfordert regelmäßiges Bürsten, um Verfilzungen vorzubeugen.
Gesundheit
Der Havaneser hat eine hohe Lebenserwartung von 14 bis 16 Jahren. Patellaluxation sowie bestimmte Augenerkrankungen können gelegentlich vorkommen, weshalb regelmäßige tierärztliche Kontrollen empfehlenswert sind.
Für wen eignet sich der Havaneser?
Der Havaneser passt gut zu Familien und Einzelpersonen, die einen fröhlichen, anhänglichen kleinen Begleiter suchen und Zeit für die regelmäßige Fellpflege mitbringen.




