Herkunft und Geschichte
Der Dogo Argentino wurde in Argentinien im 20. Jahrhundert gezielt für die Großwildjagd, insbesondere auf Wildschweine und Pumas, gezüchtet. Er entstand aus einer Kreuzung mehrerer kräftiger Rassen und sollte sowohl mutig als auch menschenfreundlich sein.
Aussehen und Größe
Der Dogo Argentino ist ein großer, extrem muskulöser Hund mit einer Schulterhöhe von 60 bis 68 cm und einem Gewicht von 40 bis 45 kg. Sein rein weißes, kurzes Fell und die kraftvolle, athletische Statur verleihen ihm ein imposantes Erscheinungsbild.
Charakter
Der Dogo Argentino gilt bei guter Sozialisierung als mutig, loyal und seiner Familie gegenüber liebevoll. Er wurde ursprünglich gezielt auf geringe Aggression gegenüber Menschen gezüchtet, zeigt aber gegenüber anderen Hunden teilweise ausgeprägten Jagd- und Beuteinstinkt.
Haltung und Bedürfnisse
In Deutschland gilt der Dogo Argentino in vielen Bundesländern als Listenhund, weshalb vor der Anschaffung die jeweiligen landesrechtlichen Regelungen zu Leinen- und Maulkorbpflicht sowie zum Sachkundenachweis geprüft werden sollten. Er braucht konsequente, erfahrene Führung sowie umfassende, frühe Sozialisierung.
Gesundheit
Der Dogo Argentino hat eine Lebenserwartung von 9 bis 15 Jahren. Aufgrund seines rein weißen Fells kann eine erhöhte Neigung zu Taubheit vorkommen, weshalb ein Hörtest bei Welpen sinnvoll ist. Auch Hüftdysplasie tritt gelegentlich auf.
Für wen eignet sich der Dogo Argentino?
Der Dogo Argentino passt ausschließlich zu sehr erfahrenen Hundehaltern, die sich intensiv mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für Listenhunde auseinandergesetzt haben und konsequentes Training gewährleisten können.




